Das unglaubliche digitale Mediennutzung- und Werbeausgaben-Paradoxon

22. Mai 2013

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Neuen Technologien gegenüber sind wir Schweizer äusserst aufgeschlossen, 85% der Schweizer haben einen Internetanschluss. Wir sind sogar Weltmeister in der Internetnutzung, 79% der Schweizer nutzen das Internet gemäss des Statistischen Bundesamtes täglich. Ob zu Hause oder mobil, wir nutzen die digitalen Medien wie fast keine andere Nation auf dieser Welt. Zumindest gilt das für uns Schweizer Konsumenten.

Wir Schweizer Marketing- und Kommunikationsprofis sehen das aber leider ganz anders. In der Schweiz investieren wir auch heute noch nur 10 bis 15% der Marketing-Spendings in die Online-Kanäle, obwohl die Mediennutzung einen weit höheren Anteil rechtfertigen würde.

Ganz anders ist dies in UK. Dort verfügen 82% der Erwachsenen über einen Internetanschluss. Und während 68% der Engländer das Internet täglich nutzen, werden dort gemäss einer Studie von Martinimedia dieses Jahr 48% der Marketingmittel in die digitalen Kanäle fliessen (Resultate Flyer).

Auch negiert man in der Schweiz oft, dass Online-Werbemittel einen positiven Impact auf Markenimage und Markenpräfenz haben können.

Im Vereinigten Königreich ist das ganz anders:
•    71% sind dort überzeugt, dass digitale Kommunikation einen positiven Effekt auf das Markenimage hat.
•    79% sind dort überzeugt, dass digitale Kommunikation sich positiv auf die Markenpräferenz auswirkt.

Wann werden wir in der Schweiz wohl endlich aufwachen?

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Die Silicon Valley Top 10 Start-up Buzzword Liste

6. Mai 2013

Als wir kürzlich im Silicon Valley knapp 20 Start-up Unternehmen besuchten, nutzte ich die Gelegenheit, um mir die wichtigsten und oft wiederkehrenden Buzzwords dieser hoch-ambitionierten Jungunternehmer zu notieren. Und wer selbst mit dem Gedanken spielt, ein Start-up in Internetbereich zu gründen und allenfalls sogar seinen Firmensitz im Silicon Valley anzusiedeln, der sollte unbedingt über das richtige Jungunternehmer-Vokabular verfügen.

Ohne die adäquate Terminologie von Palo Alto und Umgebung sieht man an einer Investor meets Start-up Party einfach nicht gut aus und man könnte eventuell potenzielle Grossinvestoren verunsichern oder sogar verscheuchen. Damit dies keinesfalls geschieht, hier die Buzzword Liste mit den wichtigsten Top 10 Begriffen, die einem den Einstieg ins Silicon Valley massiv vereinfachen (natürlich ohne Gewähr).

1. Users First
Als Start-up liegt der Fokus nicht auf den Finanzen (siehe auch Burn Rate), sondern auf dem Wachstum meiner aktiven Community. Diese Zahl ist nämlich, die Zahl die alle Investoren wirklich scharfmacht. Wichtig sind dabei die Aspekte User Base und Growth Ratio. Sind beide hoch, steht einem potenziellen Investment wenig im Weg. Und sollte die User Base noch nicht gross genug sein (Millionen-Dimension noch nicht erreicht), spricht man gerne nur über die phänomenale Growth Ratio der User.

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5 Schlüssel für erfolgreiches Branded Entertainment

4. April 2013

brandedentertainment2

Branded Entertainment ist eine zeitgemässe Form der Markenkommunikation.

Diese grundlegenden Veränderungen bergen für Marketeers nie dagewesene Chancen: Marken können sich heute ihre eigenen Medien schaffen, sie können sich über Inhalte und Formate viel tiefgehender präsentieren und sie können mit ihren Kunden in einer ganz anderen Qualität in Kontakt treten und bleiben. Allerdings folgt diese Art des inhaltsgetriebenen Marketings anderen, eigenen Spielregeln und Gesetzmässigkeiten.

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Trend bei Kinotrailern: Branded Entertainment

11. März 2013

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Viraler Kino-Trailer für “Dead Man Down”

Branded Content und Branded Entertainment sind die Trends der Werbung schlechthin. Und sie verändern die Werbung fundamental.

Der Kino-Trailer Dead man down erreicht seine Zielgruppe mit einem spannenden und unterhaltsamen Experiment, das thematisch zum beworbenen Film passt. Zwei Männer im Lift, der eine spielt das Opfer, der andere mimt den Mörder, sind gerade in einem heftigen Kampf um Leben und Tod, als gerade die Fahrstuhltür aufgeht. Mit versteckter Kamera wurden die Reaktionen der überraschten Menschen vor dem Lift gefilmt und zum Clip zusammengeschnitten.

Um erfolgreich zu werben, müssen Spots heutzutage unterhaltsam sein. Im Zeitalter der Paid Media konnte man sich die Aufmerksamkeit der potenziellen Kunden noch kaufen, beispielsweise via TV-Werbeplatz im Abendprogramm. Heute müssen viel stärker in den Bereich Earned Media gehen, uns die Beachtung sozusagen verdienen.

Dass diese Art von Werbung funktioniert, zeigen die Views auf Youtube sehr deutlich. Erreichte doch der Clip innerhalb einer Woche die enorme Zahl von 4.8 Millionen Views. Klassische Trailer bringen es selten auf diese hohe Zahl von Views. Und auch in den Kinos war der Film erfolgreich, schaffte es laut der US Box Charts nach einer Woche auf Platz 4.

via Frog-Blog

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Trends Retail 2013: Navigation im Geschäft

31. Januar 2013

Schon seit vielen Jahren führen GPS-Navis uns mehr oder weniger sicher über die Strassen dieser Welt…

Ab jetzt leiten uns die Navis nicht mehr nur zum richtigen Shop, sondern auch zu den richtigen Angeboten. Die Einkaufsliste muss nur in die entsprechende Mobile App importiert werden und schon leitet sie uns durch das Geschäft. Zusätzlich können beispielsweise Sonderangebote in den Rundgang integriert werden.

Weitere Retail Trends 2013, sowie einen kostenlosen Flyer zum Download finden Sie unter www.media-use-index.ch.

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Sieben Trends, die den Detailhandel nachhaltig verändern

23. Januar 2013

Der Detailhandel ist und bleibt gefordert: Verschärfter Wettbewerbsdruck, steigende Preissensibilität, erhöhte Transparenz, fortschreitende Technologisierung, neue Verkaufsformen und veränderte Kaufmuster erfordern von Herstellern und Retailern eine hohe Flexibilität und Innovationskraft. Wer nicht über die notwendigen Strukturen und Prozesse verfügt, um sich rasch und adäquat neuen Markgegebenheiten anzupassen, wird mittelfristig nicht überleben.

Eine zentrale Herausforderung für den Detailhandel bleibt die Digitalisierung, welche die Regeln immer wieder neu definiert. Das Internet erlaubt es Konsumenten nicht nur jederzeit online und mobile einzukaufen, sondern ermöglicht es ihnen auch, sich einfach und rasch relevante Informationen zu Produkten und Dienstleistungen zu beschaffen. Eine spezielle Ausprägung davon zeigt sich im «Showrooming-Effekt»: Konsumenten besuchen den Laden, um sich die Produkte anzuschauen und sich beraten zu lassen. Per Smartphone informieren sie sich direkt vor Ort, bei welchem Anbieter sie das gewünschte Produkt am günstigsten bekommen und kaufen es letztlich dort. Für stationäre Retailer kann diese Entwicklung zu einer ernstzunehmenden Gefahr werden und zwingt sie zu hybriden Retail-Konzepten oder innovativen Multi-Channel-Strategien, welche einen klar erkennbaren Mehrwert für den Konsumenten bieten.

In diesem kompetitiven Umfeld wird Shopper-Marketing immer wichtiger. Es gilt, alle Marketinginstrumente so einzusetzen, dass der Konsument im gesamten Kaufentscheidungsprozess optimal begleitet und unterstützt wird – und schliesslich ein für beide Seiten zufriedenstellender Kaufabschluss resultiert. Besondere Beachtung wird dabei dem Point of Purchase (POP) geschenkt, wo letztlich 70% der Kaufentscheide getroffen werden. Leider steht die Praxis des Shopper-Marketings noch in den Anfängen. Die Retailer müssen deshalb nach dem Motto „Trial & Error“ ihre Verkaufsfläche vermehrt als Versuchslabor nutzen, um neue Konzepte zu testen. Denn nur wer wagt, gewinnt.

Die Y&R Group Switzerland hat die sieben wichtigsten Trends im Retailing identifiziert und deren Impact für Retailer, Hersteller und Marketeers analysiert. Eine Übersicht zu den Trends finden Sie als Flyer zum kostenlosen Download unter www.media-use-index.ch.

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Welche Apps sind auf deinem Smartphone?

8. November 2012

Aus unserer Studie Media Use Index 2012 wissen wir, dass die ältere Generation der Internetuser das Internet in erster Linie im praktischen Sinne nutzt. Sie informieren sich über Reisen, Kultur, Bildung, Service und Dienstleistungen, Produkte, Termine und Tarife. Die sogenannten Silver Surfer nutzen auch die Smartphones stark informations- und nutzenorientiert, selten aus spielerischen Gründen, wie dies bei den Jüngeren oft der Fall ist. Dies widerspiegelt sich in den Apps, die sich auf den Smartphones der jeweiligen Generationen befinden.

Die Digital Natives (14-29 Jahre) nutzen ihre Smartphones vorallem für Entertainment und soziale Anwendungen, weshalb für sie auch die Apps von Facebook, Twitter, Instagram und 20 Min TV zu ihren Lieblingsanwendungen zählen.

Die Silver Surfer (55-69 Jahre) hingegen nutzen viele der Apps, die auf dem Telefon bereits vorinstalliert sind wie z.B. der Kalender oder das Wetter. Im Allgemeinen sucht die ältere Generation nach praktischen Lebenshilfen um den „perfekten Ausflug“ zu planen.

Weitere spannende Informationen zum Mediennutzungs- und Informationsverhalten der Schweizer, sowie der Zielgruppe der Silver Surfer, Digital Immigrants und Digital Natives finden sie auf der Website unseres Media Use Index 2012 auf www.media-use-index.ch.

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Das mobile Internet wird zum Massenmedium der Silver Surfer

2. November 2012

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Im Rahmen dieser MUI-Studie hat die Y&R Group Switzerland Repräsentanten der Generation Silver Surfer (ab 55) eingeladen und spannende Insights rund um die Themen Online-, Mobilenutzung, Social Media und Online Shopping gesammelt. Wie fit die Silver Surfer im mobilen Internet bereits sind zeigt diese Dokumentation.

Die Studie Media Use Index untersucht jährlich das Mediennutzungs- und Informationsverhalten der Schweizer Bevölkerung. Eine der Erkenntnisse: die mobile Internetnutzung steigt rapide, die grossen klassischen Medienkanäle wie TV, Print, Radio dagegen stagnieren. Internet per Smartphone wird inzwischen von mehr als der Hälfte (54%) der Schweizer genutzt.

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